Hilfe, Gluten-Unverträglichkeit, was nun? by Katharina



Hallo ihr lieben,

wie ihr wisst, nehme ich mir auch Zeit für die nicht unbedingt ganz alltäglichen Themen. Allerdings nimmt hier die Zahl der Betroffenen stark zu.
(Quelle: http://www.naturata.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/glutenfrei-logo.gif )


Ich finde es wichtig, denn es gibt genug, die nicht unbedingt auf der Sonnenseite leben.

Leider gibt es diesmal ein sehr ernstes Thema, von dem ich durch die Familie seit sehr kurzer Zeit betroffen bin.


Es geht um eine Gluten-Unverträglichkeit, medizinisch auch Zöliakie genannt.

Da dieses Thema für mich extrem neu ist und es jede Menge zu lesen gibt und auch im Internet extrem viel zu finden ist, was sich teilweise wiederspricht, habe ich natürlich auch noch eine ganze Menge zu lernen.


Gibt es denn hier betroffene die mir in einigen Dingen weiter helfen können?


Wie auch schon bei dem Laktose Intoleranz Bericht, betrifft dies nun wieder meine Zwillingsschwester. 
Ich würde ihr so gerne in verschiedenen Dingen helfen, aber selbst als nicht direkt Betroffene fühle ich mich ziemlich überfordert mit dieser ganzen Thematik.



Ja, kurz zu Sache:

Zöliakie ist eine dauerhafte Unverträglichkeit auf Gluten. Die Aufnahme von glutenhaltigen Nahrungsmitteln führt zu einer Entzündung des Dünndarms.
Erfolgt keine Ernährungumstellung, bilden sich die Dünndarmzoten zurück. Die beschädigte Dünndarmschleimhaut ist nicht mehr in der Lage, genügend Nährstoffe aufzunehmen. So kommt es zu Mangelerscheinungen und Unterernährung. Die Erkrankung kann in unterschiedlicher Weise auftreten:
Die typische und die atypische sowie die silente Zöliakie, gehen mit einer Schleimhautschädigung (Mucosa) einher. Wohingegen der Befund der Dünndarmschleimhaut bei einer potenziellen und einer latenten Zöliakie unauffällig ist.
Innerhalb der Familie ist eine Vererbung von Zöliakie sehr häufig. Bei Verwandten ersten Grades liegt die Häufigkeit bei 10 Prozent.
Die Symptome sind sehr vielfältig und sehr häufig führt die Krankheit zu einem vorgewölbten Bauch. Durchfälle, Appetitlosigkeit und Erbrechen treten bei Zöliakiekranken gleichermaßen häufig auf. (Quelle: http://www.gluten-unvertraeglichkeit-erkennen.de)

Also wirklich nicht witzig, denn wenn man sich nicht an die Gluten-freie Ernährung hält, kann es bis zum Darmdurchbruch führen.

Gluten ist enthalten in diesen Getreiden:


Nicht enthalten ist Gluten unter anderem hier:




Gluten ist in fast allen alltäglichen Lebensmitteln enthalten. Das geht schon beim Frühstück los:


Hinzu kommen:


Selbst in verschiedenen Gummibärchen haben wir Gluten gefunden, einfach weil Weizenmehl als Bindemittel genutzt wurde.


Aber da das Leben mit diesen Lebensmittel Problemen nicht schon schlimm genug ist, NEIN… in Kosmetika ist das auch zu finden.

Bei Lotion, Shampoo, Haarspray und Co. ist das nicht ganz so schlimm, allerdings alles was in die Nähe des Mundes gelangt, muss überprüft werden. 
Gesichtscreme, Make-up, Puder, Lippenstift/-gloss, Lippenpflege, usw. müssen daher auch genauestens geprüft werden.



Lebensmittel gibt es ja inzwischen wirklich sehr viele ohne Gluten, aber leider wird es nicht unbedingt in Kosmetika „unverschlüsselt“ ausgewiesen.

Auch in vielen Medikamenten befindet sich Gluten, einfach als „billiger“ Füllstoff. Also ist man selbst hier nicht sicher.



Nun meine Frage an euch, kennt ihr betroffene, oder seid ihr selber betroffen und könntet uns etwas Hilfe zukommen lassen?



Ich muss ich noch erwähnen, dass meine Schwester ein „kleiner“ Sonderfall ist. 
Außer der Gluten-Unverträglichkeit, hat sie noch eine Laktose Intoleranz, eine Nussallergie und eine Sojaallergie der schlimmsten Sorte. 
Kleinste Spuren von Soja können bei ihr zum schlimmsten führen. 

Schlecht, wenn man bedenkt, dass Soja gerne als Laktose- und Gluten Ersatz genommen wird.



Ich freue mich, von euch zu hören und eventuell einige Tipps, Tricks und Kniffe kennenzulernen!



Liebe Grüße

Katharina

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